Geprüfter Automobil Teile- und Zubehörverkäufer

Der Beruf

Als Geprüfter Teile- und Zubehörverkäufer spielst Du eine wichtige Rolle bei der Kundenbindung und im Kundenkontakt. Der Geprüfte Automobil Teile- und Zubehörverkäufer berät Kunden bezüglich des Kaufs von Zubehör, Reifen, Accessoires und jeglicher verfügbaren Ersatzteile am Fahrzeug. Aber auch besondere Anlässe, wie z. B. Winter- bzw. Sommerreifen-Aktionen oder
Serviceangebote gehören zu Deinem Aufgabengebiet.

Was erwartet mich?

Zu Deinen Aufgaben gehört es, den Kunden zu beraten und zum Kauf von Ersatzteilen zu bewegen. Deine Verkaufsgespräche tragen dazu bei, dass der Teile- und Zubehörverkauf ein wichtiger wirtschaftlicher Sektor im Kfz-Gewerbe wird. Zu Deinen weiteren Aufgaben gehört auch die Preisgestaltung,
Preisauszeichnung sowie die Dekoration und Produktpräsentation.

Was muss ich können?

Vor der Weiterbildung zum „Geprüften Automobil Teile- und Zubehörverkäufer“ hast Du eine Kfz-technische Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen und mindestens ein Jahr Berufserfahrung im Teile- und Logistikbereich. Du kommst aus dem kaufmännischen Bereich? Dann absolvierst Du erst einen Eingangstest im Bereich der Kfz-Technik. Voraussetzung ist auch, dass Du in einem Autohaus angestellt bist, dessen Hersteller/Importeur zertifiziert ist, diese Qualifizierungsmaßnahme durchzuführen. Die Qualifizierung erfolgt in Kfz-Betrieben sowie in den Trainingszentren der Hersteller und Importeure.

Was lerne ich?

  • Marketing
  • Wirtschaftlichkeit
  • Rechtliche Grundlagen
  • Organisation
  • Teile- und Zubehörverkäufer-Persönlichkeit
  • Kommunikations- und Gesprächstechniken

Gut zu wissen

Die Gesamtdauer der Weiterbildung beträgt mindestens 5 Monate. Davon mindestens 12 Seminartage in den Trainingszentren der Automobilhersteller und Importeure von Kraftfahrzeugen; dazwischen gibt es Praxisphasen im Betrieb. Die Abschlussprüfung besteht aus theoretischen und praktischen
Prüfungen und wird vor einem internen Prüfungsausschuss des Lehrgangsträgers abgelegt. Die Absolventen erhalten eine bundeseinheitliche Branchenurkunde.