Meister im Kfz-Techniker-Handwerk (m/w)

Du willst Karriere machen oder siehst Dich als Chef? Dann mach Deinen Meister. Damit kannst Du eine Führungsposition erreichen oder Dich selbstständig machen und eine breite Palette von Wartungs-, Reparatur-, Diagnose- und Karosseriearbeiten bis zur Fahrzeuglackierung anbieten.

Der Beruf

Als Meister bist Du Werkstattmanager oder Betriebsleiter. Du sicherst die Werkstattqualität und handelst im Sinne der Kunden, der Angestellten und der betriebswirtschaftlichen Ansprüche. Du bist für den Kunden der erste Ansprechpartner, koordinierst das Personal und sämtliche Arbeitsabläufe
in der Werkstatt von der Auftragsabwicklung bis zur Zeiterfassung. Das heißt, Du sorgst dafür, dass Werkstatttermine eingehalten werden, und prüfst, ob die Arbeiten ordnungsgemäß
durchgeführt wurden.

Was erwartet mich?

Du kennst Dich mit Servicezahlen ebenso aus wie mit Motordiagnosen, bist verantwortlich für die Auftragserfüllung, erteilst übergreifende Arbeitsaufträge, kalkulierst Reparaturen, erstellst Kostenvoranschläge und unterstützt Gesellen in schwierigen Reparaturfällen. Außerdem übernimmst Du die Endkontrolle der Werkstattarbeit, der Ausbildungsergebnisse der Auszubildenden sowie die Organisation von innerbetrieblichen Schulungen.

Was muss ich können?

Du hast eine abgeschlossene Gesellenprüfung im Kfz-Handwerk. Dann kannst Du Dich für die Meisterprüfung im Handlungsfeld Fahrzeugsystemtechnik oder Karosserietechnik entscheiden. Als Geselle eines anderen Handwerks musst Du drei Jahre Berufstätigkeit im Kfz-Handwerk nachweisen, um Dich zum Meister im Kfz-Techniker-Handwerk weiterzubilden. Als Kfz-Servicetechniker brauchst Du den praktischen Teil (1. Teil) der Meisterprüfung nicht mehr abzulegen.

Was lerne ich?

  • Werkstoffkunde, Schweißen, Löten
  • Elektrik/Elektronik
  • Pneumatik, Hydraulik
  • Motorentechnik, Antriebstechnik, Fahrwerkslenkung
  • Räder, Bremsentechnik, elektronische Systeme
  • Karosserieinstandhaltung, Fahrzeuglackierung
  • Betriebswirtschaft, Arbeits- und Umweltschutz
  • Arbeitsstättenrichtlinien, Betriebsorganisation, StVZO

Gut zu wissen

Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt. Sie besteht aus den vier Teilen Fachpraxis, Fachtheorie, Unternehmensführung und Arbeitspädagogik.
Dauer: 1.600 Stunden (Vollzeit ca. 12 Monate, Teilzeit 22 bis 28 Monate)
Form: Präsenzunterricht und Blended Learning. An Meisterschulen des Kfz-Gewerbes oder anderen Bildungseinrichtungen. Die Reihenfolge der einzelnen Module ist beliebig. Prüfung: Die Prüfung wird durch Meisterprüfungsausschüsse abgenommen.