Arbeiten an HV-Fahrzeugen nach der Gesellenprüfung

In die Kfz-Betriebe kommen immer höhere Stückzahlen unter anderem an Kundenfahrzeugen, die an ihren Hybrid- bzw. Elektrofahrzeugen Wartungen, Reparaturen und Instandsetzungen durchführen lassen. Bisher war die Frage nicht vollständig geklärt, welche HV-Qualifikation der Kfz-Mechatroniker nach neuer Ausbildungsordnung (ab 08.2013) nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung erlangt hat. Auf der Grundlage von Gesprächen mit der zuständigen „Berufsgenossenschaft Holz und Metall BGHM“ und dem „Zentralverband ZDK“ hat der Kfz-Verband NRW ein mehrseitiges Merkblatt erstellt, welches Sie anhand nachstehender PDF herunterladen können.

Dieses Merkblatt beinhaltet folgende Kernaussagen:

1.  Der Auszubildende erhält nach seiner erfolgreich abgelegten Gesellenprüfung keine zusätzliche Bescheinigung darüber, welche HV-Qualifikation er erreicht hat.
Solche Bescheinigungen sind in der Ausbildungsverordnung für diesen Beruf nicht vorgesehen.

1.  Die Vorgaben der Fahrzeughersteller/-importeure sind immer zusätzlich zu beachten.

2.  Die Entscheidung, ob ein Arbeitnehmer mit Arbeiten im Hochvoltbereich beauftragt werden kann, trifft der Unternehmer letztverantwortlich im Rahmen seiner Unternehmerhaftung.