Kaufmann/ -frau für Büromanagement

Der neue 3jährige Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement fasst ab dem 01.08.2014 die bisherigen Berufsbilder der Bürokaufleute, die Kaufleute und Fachangestellten für Bürokommunikation zusammen und schafft eine gemeinsame Ausbildungsgrundlage für Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und öffentlichen Dienst.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen abdecken. Durch die Auswahl von zwei der zehn möglichen Wahlqualifikationen werde diese ergänzt. Wahlqualifikationen mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten (ab dem 16. Monat der Ausbildung zu vermitteln) sind in folgenden Bereichen möglich:

  • Auftragssteuerung und Auftragskoordination
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Einkauf und Logistik
  • Marketing und Vertrieb
  • Personalwirtschaft
  • Assistenz und Sekretariat
  • Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement

Was muss ich können?

Bewerber sollten 

- die deutsche Rechtschreibung beherrschen
- freundlich und aufgeschlossen sein
- genau und sorgfältig arbeiten
- flexibel sein
- gerne im Team arbeiten
- gerne mit dem Computer arbeiten.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Dauer der Ausbildung beträgt 3 Jahre
Abschluss: Prüfung bei der für Köln zuständigen Handwerkskammer zu Köln.

Schulische Voraussetzungen:

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Betriebe bevorzugen jedoch Bewerber/innen mit (mindestens) gutem Hauptschulabschluss (Typ 10 A).

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Die Ausbildungsvergütungen in NRW betragen derzeit:

1. Ausbildungsjahr 570,00 €
2. Ausbildungsjahr 610,00 €
3. Ausbildungsjahr 680,00 €

Diese Vergütungsempfehlung gilt ab dem 01.06.2014 für alle Ausbildungsverhältnisse in Betrieben des Kraftfahrzeuggewerbes in Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Mindestvergütung, sondern um eine Empfehlung, die allerdings nach den Grundsätzen der Angemessenheit um nicht mehr als 20 % unterschritten werden darf.