Aktuelles
Das deutsche Handwerk zeigt Stärke
Image-Kampagne des Handwerks
Mit mehr als 4,8 Millionen Beschäftigten in 151 Ausbildungsberufen und einem Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe ist das Handwerk ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Es gibt heute kaum einen Lebensbereich, in dem wir auf die Fertigkeiten und das Know-how von Handwerkerinnen und Handwerkern verzichten könnten. Und genau davon handelt unsere Kampagne: In Anzeigen, Plakaten und einem TV-Spot gehen wir der Frage nach: Was wäre das Leben ohne das Handwerk? Hier finden Sie es raus.
Tipps zum Umgang mit dem Autoservice
Tipps zum Umgang
mit dem Autoservice
So fahren Sie gut
mit Ihrer Werkstatt
1. Nur wo Meisterbetrieb draufsteht
Qualität und Service bieten anerkannte Kfz-Meisterbetriebe, erkennbar am weiß-blauen Meisterschild.
2. Bei Anruf Termin
Wartezeiten
können durch Terminabsprache vermieden werden. Kleine Reparatur- oder
Wartungsarbeiten können nach Absprache mit kurzer Wartezeit erledigt
werden.
3. Eine Frage des Geldes
Voraussichtliche
Kosten sollten im Vorfeld geklärt werden. Reguläre Inspektionen und
Wartungen lassen sich vom Betrieb in der Regel einschätzen, bei
Unfallreparaturen bringt ein Kostenvoranschlag Klarheit.
4. Schriftlich direkt
Ein schriftlicher Auftrag über die anfallenden Arbeiten hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Serviceannahme am Fahrzeug.
5. Grenzen setzen
Setzen
Sie auf das Auftragsformular ein Preislimit, das ohne Ihre Zustimmung
nicht überschritten werden darf und geben Sie dem Kfz-Meister eine
Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind, falls zusätzliche
Reparaturarbeiten und damit zusätzliche Kosten anfallen.
6. Fragen und Antworten
Unklare Positionen auf der Servicerechnung direkt vor Ort mit dem Servicemeister abklären.
7. Im Fall des Falles …
Sollte
der Fall eintreten, dass der Kfz-Meisterbetrieb nicht zu Ihrer
Zufriedenheit gearbeitet hat, können Sie auf einer Nachbesserung
bestehen. Wenden Sie sich an den Servicemeister oder an den
Geschäftsführer des Betriebes.
8. Anwalts Liebling?
Sollten
Sie mit der Werkstatt unzufrieden sein, sind die Schiedsstellen des
Deutschen Kfz-Gewerbes Ihre Ansprechpartner. Ihre Kfz-Innung nennt
Ihnen die für Sie zuständige Schiedsstelle, die kostenfrei
Streitigkeiten außergerichtlich regelt. Adressen im Internet unter
www.kfzgewerbe.de oder www.kfzschiedsstelle.de.
9. Unfall-Service
Ein
Unfallschaden wird schnell und unbürokratisch abgewickelt, wenn Sie die
Reparaturkostenbestätigung unterschreiben. Die Werkstatt rechnet dann
mit der Versicherung ab, ohne dass Sie in Vorkasse treten müssen.
10. Auf Wiedersehen
Halten
Sie die von Ihrem Kfz-Meister und die vom Hersteller empfohlenen
Inspektionstermine ein. Faustregel: Einmal im Jahr in die Werkstatt zum
Check. Bedenken Sie: Service bedeutet auch Werterhalt.
Das "Helle Beifahrer"-ABC
Das "Helle
Beifahrer"-ABC
Adaptive Kurvenlicht-Systeme
kombinieren Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Dynamischem Kurvenlicht und
Statischem Abbiegelicht. Mit diesem System lässt sich die Reichweite
des Abblendlichts in Kurven nahezu verdoppeln. Der Autofahrer erkennt
den Verlauf der Kurve frühzeitig und kann seine Fahrweise anpassen.
Bi-Xenon-Scheinwerfer erzeugen
Abblendlicht und Fernlicht aus einer Lampe. Der Vorteil: Das Fernlicht
reicht weiter und leuchtet den Straßenrand deutlich besser aus. Das
breite und intensive Fernlicht gibt mehr Sicherheit auf freier Strecke.
Ein deutliches Sicherheitsplus bieten Bi-Xenon-Scheinwerfer als
Adaptives Kurvenlicht-System.
Dynamisches Kurvenlicht ist für
Kurvenradien bis ca. 200 Meter ausgelegt. Die Scheinwerfer werden über
das Lenkrad und die Geschwindigkeit gesteuert: Während die Scheinwerfer
bei hohem Tempo sekundenschnell dem Lenkradeinschlag folgen, arbeitet
die Schwenkmechanik bei niedrigem Tempo langsamer, um das Licht so zu
verteilen, wie es der Autofahrer benötigt.
Dynamische Leuchtweitenregulierung
stellt die Leuchtweite des Xenon-Scheinwerfers dynamisch ein und passt
sich automatisch dem Ladegewicht, der Ladeverteilung, den
Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgängen an. Das gewährleistet gute
Sichtverhältnisse und vermeidet die Blendung des Gegenverkehrs.
Fernlichtassistenten schalten durch
einen in den Innenspiegel integrierten Kamerasensor automatisch das
Fernlicht ein, wenn die Straße nicht ausreichend beleuchtet ist, und
schaltet bei vorausfahrendem oder Gegenverkehr automatisch wieder ab.
Licht-Emittierende-Dioden (LED) sind
in den USA als Scheinwerfer bereits zulässig, in Europa steht eine
Zulassung noch aus. Signalfunktionen im Scheinwerfer wie Positions- und
Tagfahrlicht sind auch in Europa erlaubt. LED halten länger, fallen
seltener aus, reagieren schnell und benötigen je nach Funktion bis zu
80 Prozent weniger Energie.
Licht-Kontroll-Systeme mit
Xenon-Licht bieten eine variable Lichtverteilung. Ein auf GPS
gestütztes Navigationssystem ermöglicht, innerhalb geschlossener
Ortschaften automatisch mit einem breiten Lichtband zu fahren, das auch
Bürgersteige ausleuchtet, und außerhalb mit starkem, gebündeltem
Lichtkegel. Die intelligente Lichtsteuerung verfügt über schwenkbare
Xenon-Scheinwerfer. Das System erkennt, wenn sich das Auto kurz vor
einer Kurve befindet und leuchtet selbsttätig die Straßenführung
optimal aus.
Lichtsensoren messen mit Hilfe einer
Fotozelle die Lichtverhältnisse der Umgebung und schalten bei Dämmerung
automatisch das Abblendlicht ein.
Müdigkeits-Warnsysteme erkennen eine
Übermüdung des Fahrers. Einer Kamera überwacht dazu die Augen und den
Lidschlag des Fahrers. Die Müdigkeitsstufen können in wach, müde und
schläfrig eingeteilt werden. Das System warnt den Fahrer je nach Grad
der Müdigkeit, durch unterschiedlich starke Akustik- oder Lichtsignale.
Nachtsichtgeräte leuchten mit einem
Infrarot-Fernscheinwerfer das Blickfeld vor dem Fahrzeug aus -
unsichtbar für den Menschen. Eine Kamera nimmt die Fahrszene auf. Das
Nachtbild erscheint auf einem Monitor oder wird mit einem
Headup-Display in die Windschutzscheibe projiziert. Aktive Systeme
beleuchten das Sichtfeld bis ca. 150 Meter - vergleichbar mit
Xenon-Fernlicht. Passive Systeme erkennen die Wärme von bis zu 300
Meter entfernten Fußgängern oder Tieren mit einer Wärmebildkamera.
Regenlicht schaltet das Fahrlicht
selbständig ein, wenn der Scheibenwischerhebel länger als fünf Sekunden
auf "langsames Wischen" steht. Befindet sich der Scheibenwischerhebel
nicht länger als vier Minuten auf "langsames Wischen" oder
"Intervall-Wischen" wird die Funktion deaktiviert.
Regensensoren registrieren Wassertropfen auf der
Windschutzscheibe. So groß wie eine Streichholzschachtel werden sie
innen an der Scheibe angebracht. Die Elektronik erkennt Wassertropfen
ebenso wie die Stärke des Niederschlags und steuert die Scheibenwischer
mit optimalen Intervallen und Geschwindigkeiten. Aktiviert wird der
Regensensor am Lenkstockhebel. Die neueste Generation lässt sich auch
zum automatischen Schließen von Fenstern und Schiebedach nutzen.
Regen-Licht-Sensoren sind neben
dem Regensensor mit einem zusätzlichen Umgebungslicht-Sensor
ausgestattet. Die Elektronik kann das Fahrlicht steuern. Bei Dunkelheit
oder der Einfahrt in einen Tunnel schaltet sich das Licht ohne Zutun
des Fahrers ein. Auch die automatische Scheinwerfer-Reinigungsanlage
arbeitet nach dem Prinzip.
Statisches Abbiegelicht ist für
kleinere Kurvenradien ausgelegt: Wenn der Fahrer bei einer
Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern zum Abbiegen blinkt
oder durch enge Kurven fährt, schaltet es sich dem Abblendlicht zu. Das
übernimmt ein Reflektor mit Halogenlampe, der das Licht zur Seite
richtet. Das Ausschalten geschieht jedoch nicht schlagartig, sondern
dimmt langsam auf und wieder ab.
Totwinkel-Warner berechnen die
Position, den Abstand und die Fahrtrichtung von Fahrzeugen auf
benachbarten Fahrspuren. Ein Symbol im Außenspiegel warnt den Fahrer.
Das System basiert auf Radarsensoren, die links und rechts hinter dem
Heckstoßfänger angebracht sind.
Vorausschauende Sicherheitssysteme
beobachten das Fahrzeugumfeld mit Sensoren. Das intelligente Netzwerk
erkennt Gefahren früher und präziser als ein Mensch und bereitet das
Auto auf die maximale Schutzwirkung vor. Wenn der Fahrer auf die
Warnsignale reagiert, hat das System längst alles getan, damit die
Brems- oder Lenkaktionen des Fahrers erfolgreich sind. Es bremst, wenn
notwendig, auch ohne sein Zutun. Lässt sich ein Unfall nicht
verhindern, ist das Auto auf den Aufprall vorbereitet: Airbags,
Sicherheitsgurte und Kopfstützen sind optimal auf ihren Einsatz
eingestellt.
Xenon Scheinwerfer enthalten hauptsächlich das Edelgas
Xenon und werden mit einer hohen elektrischen Spannung gezündet. Im
Vergleich zur Halogenlampe steht der mehr als doppelte Lichtstrom zur
Verfügung - und das bei um ein Drittel reduzierter Leistungsaufnahme.
Xenon Scheinwerfer strahlen so hell und weiß wie Tageslicht.

